| |
 |
|
Bankenauswahl
Ein
Hilfsmittel, die richtige Bank oder Sparkasse zu finden, ist der Gebühren-
bzw. Kostenvergleich.
Bei der Auswahl des richtigen Bankinstituts
sollte der Blickwinkel nicht ausschließlich auf die Gebühren
gerichtet sein. Die Wahl der richtigen Bank oder Sparkasse hängt
letzten Endes auch von individuellen, persönlichen Faktoren ab:
- Ist der persönliche Kontakt zu einem Filialbetreuer wichtig
oder möchte man auf den persönlichen Kontakt verzichten?
- Ist die Filialdichte eine wichtige Größe oder nicht?
- Ist man oft im Ausland und benötigt dort auch den Bankenservice?
- Möchte man auf Telefonbanking
verzichten, nur teilweise oder ausschließlich in Anspruch nehmen?
- Soll die Kontoführung auch per Post oder Fax erfolgen?
- Wünscht man
auch Onlinebanking, aber dennoch die persönliche Betreuung vor Ort?
- Welche zusätzlichen
Serviceleistungen bietet das Institut und sind diese wichtig?
- Welchen Service bietet das neue Institut bei einem Bankenwechsel an?
- Wie hoch ist der Dispositionskredit bei Kontoeröffnung?
| top |
Bankenwechsel
Bei dem Wechsel
der Bank oder Sparkasse sollte man jedoch nachstehende Punkte beachten und vor
allen Dingen warten, bis man von seiner neuen Bank alle Dinge wie:
- EC-Karte,
- PIN- Nummer,
- TAN- Nummer,
- EC-Schecks
- Kreditkarte,
- Zusage über Dispositionskredit
erhalten hat.
Das
dauert in der Regel ein bis zwei Wochen, da Karten und Nummern immer getrennt
verschickt werden.
Es ist zu empfehlen, beide Girokonten für eine
bestimmte Zeit nebeneinander zu führen, damit sich der Girokontenwechsel
vereinfacht, da Gutschriften und Überweisungen, die noch vom alten,
gekündigten Girokonto getätigt werden, zu Ihrem neuen Girokonto
quasi "nachgeschickt" werden.
Die neue Bank hilft in
der Regel bei dem Wechsel Ihres Girokontos. Tut diese es nicht, z. B. bei einer
Online-Direktbank, muss man die Daueraufträge selbst ändern, die
man den alten Kontoauszügen entnehmen kann.
In jedem Fall muss
der Arbeitgeber bzw. das Personalbüro über die neue Bankverbindung
informiert werden. Benachrichtigt werden sollten auch alle Institute, Vereine
und Unternehmen, die eine Einzugsermächtigung zu dem alten Konto besitzen. | top |
Kosten
Es lohnt sich immer, die Konditionen
der Banken miteinander zu vergleichen. Bei einem günstigen Girokonto
kann man Geld sparen. Unsere Vergleiche helfen schnell und unkompliziert das
richtige Bankinstitut zu finden.
Ausschlaggebend für
die Berechnung der Girokontengebühren sind Faktoren wie:
- Wie
wird die Kontoführung gewünscht: z. B. Onlinebanking, Telefonbanking,
per Fax oder Telefon oder Betreuung durch den Kundenberater?
- Der Beruf, z. B. Student, Schüler, Auszubildender etc.?
- Wie
viele und welche monatlichen Transaktionen werden durchgeführt ?
- Wie hoch ist z. B.
die Anzahl der Standardüberweisungen oder Online-Überweisungen?
- Wie viele Daueraufträge und Lastschriften werden getätigt?
- Wie viele EC- Karten werden beantragt?
- Wird eine Kreditkarte benötigt und wenn ja, wie viele Karten?
- Wie hoch
ist das monatliche Guthaben und wie lange besteht das Guthaben monatlich?
- Wie hoch ist
der durchschnittliche Dispositionskredit und wie lange besteht dieser?
Häufig
wird jedoch von den Instituten hervorgehoben, dass eine langjährige
Bankverbindung mit dem persönlichen Kontakt zu einem Kundenberater
wichtiger sei, als ein preisgünstiges Girokonto. Hierbei sollte
man jedoch berücksichtigen, dass auch die häufig gewährten
"Zugeständnisse aufgrund der langjährigen Kundenbeziehung"
vielleicht über den Konditionen der anderen Banken liegen. | top |
Kündigung
Das Girokonto
unterliegt keiner Kündigungsfrist. Beim Auflösen des Girokontos
werden auch keine Gebühren fällig.
Bei dem Wechsel
der Bank oder Sparkasse sollte man jedoch nachstehende Punkte beachten und vor
allen Dingen warten, bis man von seiner neuen Bank alle Dinge wie:
- EC-Karte,
- PIN- Nummer,
- TAN- Nummer,
- EC-Schecks
- Kreditkarte,
- Zusage über Dispositionskredit
erhalten hat. | top |
Leistungsumfang
Ein Girokonto
besitzt heute jeder. Es ist zwingend erforderlich um den täglichen
Zahlungsverkehr abzuwickeln. Darüber hinaus bietet das Girokonto
eine Kreditfunktion in Form des Dispositionskredits. Hinzu kommen Leistungen
wie der EC- ( Euroscheck) und der Kreditkartenservice.
Girokonten
werden von Banken, Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken aber
auch Genossenschaftsbanken und sog. Direktbanken angeboten.
Über
das Girokonto werden in erster Linie Buchungen getätigt. Hierbei spielt
die Höhe der Zahlungen bzw. Buchungshöhe keine Rolle, soweit sich
diese im „Guthaben“ bewegen. Außerhalb dieses Rahmens kann
die Bank einen Dispositionskredit einräumen.
Die Höhe des
Dispositionskredits, auch Überziehungskredit genannt, hängt von der
Bonität des Kontoinhabers ab.
In der Regel werden von den Instituten
bei Angestellten 2 Monatsgehälter als Dispositionskredit eingeräumt.
Selbstständige und Freiberufler müssen hier über die
Höhe des Dispositionskredits mit der Bank verhandeln.
Girokonten
können bereits von beschränkt geschäftsfähigen Personen,
wie z. B. Schülern – mit Zustimmung der Eltern –, eingerichtet
werden. Hierbei werden von den Instituten meist keine Kosten für
die Kontenführung berechnet.
Anders ist die Kostensituation
bei dem klassischen Girokonto für den Erwerbstätigen. Hier werden
für Buchungsvorgänge Gebühren erhoben. Die Angaben über
diese Kosten werden meist vierteljährlich als Quartalskostenaufstellung
auf einem Kontoauszug angegeben.
Guthaben auf
den Girokonten werden von den Instituten gar nicht oder nur minimal verzinst. | top |
|